Scrap 52

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1. Das Thema: TOUs und Credits

Beim Scrapbooking ist es üblich, Material zu verwenden, was man nicht selbst hergestellt hat.
Für reale Layouts ist das mehr als verständlich.
Beim digitalen Scrapbooking ist es für die meisten Layout-Designer aber genau so selbstverständlich.
Deshalb gibt es viele Designer, die eigens für Scrapbook-Freunde digitales Bastel-Material herstellen.
Jeder Designer fügt seinem Material (freie Kits, Kauf-Kits, Quickpages, Cluster, Templates, Sketches u.s.w.) TOUs bei – die Terms of Use!
Darin werden die Bedingungen genannt, unter denen man das angebotenen Material verwenden darf, ohne das Urheberrecht zu verletzen.
Wenn keine TOUs begefügt sind, kann man auch im Shop oder auf den Internetseiten des jeweiligen Designers nach den TOUs Ausschau halten.
Die Designer haben oft recht unterschiedliche Wünsche, was man von ihnen beim Veröffentlichen der fertigen Layouts im Internet oder z.B. auch in einer Zeitschrift angeben muss.
So, wie sie es fordern, schreibt man es in die Credits, die Quellenangaben.
Die Credits können direkt auf das Layout geschrieben werden.
Im Internet ist es allerdings sinnvoll, sie unter das Layout zu schreiben, vor allem, wenn der Designer in seinen TOUs eine Verlinkung fordert.
Ist keine Verlinkung gefordert, ist es für den Betrachter des Layouts trotzdem hilfreich, wenn die Angaben in Textform vorhanden sind. So kann man sich weitere Angebote des Künstlers anschauen, indem man die Credits in die Zwischenablage kopiert, um in einer Suchmaschine nach dem Designer zu suchen.
Desiger- und Produktname sollte auf alle Fälle bei der Veröffentlichung Eurer Layouts genannt werden.
Das macht man auch aus Respekt vor der sehr aufwendigen Arbeit des Designers und als Dank an ihn.
Schreibt auch Eure eigenen Angaben in die Credits, wenn Ihr alles selbst erstellt habt, damit es zu keinen Missverständnissen kommen kann.
Schließlich weiß niemand, ob die Angaben vergessen oder unterschlagen wurden. ;o)

Mein Tipp: verwendet kein Scrapbook-Material, von dem Ihr nicht auch die TOUs habt!

Perle und Zweig

Quelle: Gabi´s Blog

Collab kit DC december by Thaliris designs.
December 2011

http://thaliris.canalblog.com/

http://www.digital-crea.fr

Scrap 52-52

White Space Layout

Ein “White Space Layout” ist ein Layout, das viel Leerraum hat.
Die Fotos auf diesen Layouts sind sehr, sehr klein.
Als Hintergrundpapier wird häufig ein einfaches weißes Blatt verwendet, aber immer häufiger finden auch hier schöne Designerpapiere Verwendung.
Alle bisher betrachteten Stilrichtungen können in ein “White Space Layout” einfließen.
Es ist der spezielle Aufbau des Layout mit den besonders großen freien Flächen, der es zusätzliche in diese Stilrichtung einordnet.
Große Fans der ”White Space Layouts” sind Nachtamazone und Therese Rydstrom

Quelle: Gabi´Blog

Korrektur:

Scrap 52-51

Hier meine 51. Woche:

Szene-Layout

Natürlich ist es im englischsprachigen Raum das Scene-Layout. ;o)
Wie der Name schön verrät, wird also eine Szene auf dem Layout dargestellt.
Dazu werden Personen aus einem Foto frei gestellt und in eine erdachte Kulisse oder Landschaft hinein gebaut, die aus Elementen der Kits zusammen gestellt wurden.
Bei diesen Layouts ist es besonders wichtig auf die Schattenwirkung zu achten und auch der eingebauten Person einen möglichst natürlichen Schatten zu erstellen.
Bekannte Szene-Layout-Designer sind z.B.: elisa und Sydney.

Credits: http://www.digiscrapbooking.ch/ Bee Luxurychristmas

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Vintage

Genau wie Heritage ist auch Vintage eine Stilrichtung, die an alte Zeiten erinnert.
Die alten englischen Adelshäuser wurden im Vintage-Stil eingerichtet.
Aber auch in der Mode ist Vintage bekannt – die Kleidung wird im Retro- oder Used-Look angeboten.
Diese oft mit besonderer Romantik in Verbindung gebrachte Stilrichtung hat sich auch beim Scrapbokking durchgesetzt.
Für Vitage-Layouts verwendet man Papiere in gedeckten, meist erdige Farben.
Alles sieht abgenutzt und verblichen aus, es soll eben stark gealtert sein.
Samt und Edelsteine sind gebräuchliche Materialien – Antiquitäten, Rosen, Spitzen beliebte Embellishments.

Bei Miss Cutiepie könnt Ihr Euch schöne Vintage-Sachen downloaden: Klick!

Scrap 52-49

Heritage

Heritage bedeutet Erbe, Erbgut oder Erbschaft.
Es ist eine Stilrichtung beim Scrapbooking, bei der alte, historische Fotos verscrapt werden.
Häufig verwendete Elemente sind antike und historische Gebäude oder Gegenstände aus dem Alltag der Menschen in vergangenen Zeiten.
Alte Bilder und Erinnerungen können in einer Familienchronik mit Familienbildern, Bildern der Ahnen und Stammbäumen zusammengestellt werden.
Als Hintergrundpapier werden oft alte Zeitungen, Briefe und all das verwendet, was man von den Vorfahren geerbt hat.

Will man sein Layout zwar mit aktuellen Fotos, aber dennoch im Heritage-Stil gestalten, kann man Schwarz-Weiß-Fotos verwenden oder sie in der gelb-bräunlichen Farbe Sepia halten.
Dafür gibt es in den Bildbearbeitungsprogrammen häufig entsprechende Filter.

Scrap 52-48

Shabby

ist eine weitere Stilrichtung beim Scrapbooking. Sie wurde aus der Möbelrestaurierung übernommen.
Alles sieht etwas schäbig und abgenutzt aus, weist Kratzer, Flecken, Bruchstellen und Alterungsspuren auf.
Papiere werde mit Sandpapier geschmirgelt und/oder geknittert, Ränder werden mit Pfeilen und Messern aufgeraut. Mit Tinte und Beize werden dem Layout Flecken hinzugefügt.
Diese Stilrichtung eignet sich gut, um auch mal Schwarz-Weiß-Fotos zu versrappen.

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Credits: TERMS OF USE – TOU de Saskia Blog : http://saskia.over-blog.com/
Couriel : saskia.34@live.fr

Clean & Simple

Es gibt verschiedene Stilrichtungen beim Scrapbooking.
Jede für sich dient dazu, mit Hilfe von Papieren und Embellishments ein Foto zu ergänzen, hervorzuheben oder eine Geschichte zu erzählen, die allein mit dem Foto nicht dargestellt werden kann. Dabei sollen die hinzugefügten Elemente aber nichts von der Wirkung des Fotos weg nehmen.
Clean & Simple ist sehr einfach, sauber und geradlinig.
Das heißt nicht, dass man für ein Layout im “Clean & Simple”- Stil wenig Material verwenden muss.
Es bedeutet, dass die einzelnen Elemente eine harmonische Einheit bilden. Man erkennt eine gewisse Symmetrie statt einer zufälligen Anordnung von Bildern, Texten und Farben.
Das Layout ist übersichtlich.

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Inken/Distressing

Ink ist Tinte, die uns weitere Möglichkeiten bietet, ein Layout alt und zerschlissen aussehen zu lassen.
Distressing würde ich hier im Sinne von “Besorgnis erregend” interpretieren. ;o)
Einige Stellen auf dem Papier und besonders die Ecken werden mit Tinte beschmiert, damit das Papier beschmutzt aussieht.
Ecken und Kanten können dazu mit einem Schwamm vorsichtig bearbeitet werden, der vorher auf ein Stempelkissen gedrückt wurde, um Stempelfarbe aufzunehmen.
So erhält das Papier einen schönen antiken Effekt.
Schaut Euch das Video an, um zu sehen, wie das Papier recht schnell altern kann: Distress Ink Technique
Diese Technik kann man auch nutzen, um dem Papier einen Farbschimmer zu geben, der harmonisch zum Foto oder den verwendeten Elementen passt.
Digital erhält man diese Effekte durch Verwendung spezieller Pinsel und Techniken.
Hier findet Ihr schöne Distress-Brushes:
- bei creativepro.com
- bei qbrushes.net

Scrap 52-45

Woche 45,

Scrap 52-44